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Salzburger Stier 2018

Jahresauftakt für den UWRC - Wien


Am 27.01.2018 wurde wieder einmal das traditionelle Turnier um den Salzburger Stier im Universitäts- und Landessportzentrum Salzburg/Rif ausgetragen, bei dem auch der UWRC Wien antrat.


Durch die grassierende Grippewelle und einige Verletzungen von Stützen der Mannschaft geschwächt, war man dennoch in der Lage eine sehr motivierte Mannschaft auf die Beine zu stellen, so dass am Ende 16 SpielerInnen in den Spielen des Tages eingesetzt wurden.


Da in Summe 10 Mannschaften antraten wurden zwei Gruppen a 5 Mannschaften in der Früh ausgelost, welche dann in Gruppenspielen a 12 Minuten gegeneinander antraten. Der UWRC Wien wurde in eine Gruppe mit dem EKUS aus Klagenfurt, Triton Beroun (Beroun, CZ), PF České Budějovice (Budweis, CZ) und der Mannschaft aus Budapest (Ungarn) gelost. All diese Mannschaften waren den SpielerInnen des UWRC Wien mehr oder weniger wohlbekannt, so dass man sich stärkenmäßig einordnen konnte. In Anbetracht der eigenen, ersatzgeschwächten Mannschaft, die aber mit sehr vielen motivierten NachwuchsspielerInnen ausgestattet war, erschien der dritte Platz in der Gruppe als ein Platzierungsziel greifbar. Wichtiger als die Platzierung erschien jedoch das Ziel, den SpielerInnen mit wenig Turniererfahrung hier zu ermöglichen Wettkampfluft zu schnuppern, sowie zu üben taktische Vorgaben auch in Nicht-Trainings-Situationen entsprechend umzusetzen. Daher besprach sich die Mannschaft, die diesesmal von Andreas S. als Kapitän angeführt wurde, vor jedem Spiel hinsichtlich klarem Auftrag für die Spieler jeder Position, den Wechselroutinen und Spielzügen, sowie auch nach jedem Spiel in Form von Manöverkritik.


Das erste Spiel wurde gegen den EKUS ausgetragen, ein Gegner der für den UWRC in Reichweite erschien. Nach Spielstart zeigte sich auch sehr bald, dass die Spielrichtung stark in Richtung des Tors des EKUS verlief, jedoch man auf Konter achtgeben musste, da die UWRC-Verteidigung personell ungewohnt aufgestellt war. So wurde relativ zu Spielbeginn ein Gegentor durch die Spieler des EKUS erzielt, dass aber – in Folge von „Festhalten am Korb“ aberkannt wurde. Gleichwohl man das Spiel mit 3 zu 0 gewinnen konnte, zeigte sich hier noch ein Verbesserungspotential, welches man in den Folgespielen umsetzen wollte.


Die nächsten beiden Spiele fanden gegen die starken tschechischen Mannschaften aus Beroun und Budweis statt. Hier wusste man, dass diese Mannschaften sowohl hinsichtlich mannschaftlicher Kohärenz, Erfahrung und auch körperlicher Präsenz überlegen sein würden. Man versuchte taktisch auch darauf zu reagieren, um sich möglichst teuer zu verkaufen. Letztlich waren beide Partien körperbetont und man hielt durchaus ambitioniert mit, musste sich aber mit 0:7 gegen Beroun und 0:5 gegen Budweis geschlagen geben.
Das letzte Spiel der Gruppe fand gegen Budapest statt. Um den dritten Platz in der Gruppe zu erreichen musste diese Mannschaft geschlagen werden. In einer sehr resolut und spielbestimmend geführten Partie gelang dies auch, der UWRC konnte mit 5:0 gewinnen.


Da in der anderen Gruppe noch gespielt wurde, musste man zunächst noch auf die Bekanntgebe des Gegners in den Kreuzspielen (3. Gruppe gegen 4. Gruppe B) warten. Die Kreuzspiele sowie die jeweiligen Finali wurden im Modus 2x10 Minuten gespielt. (Durch die Ergebniskonstellation in der anderen Gruppe B bekam man es dann mit einem altbekannten Gegner zu tun, der Mannschaft aus Graz. Nach einer Erholungspause von etwa einer Stunde, ging es dann zur Sache: Die „Derbys“ gegen die Mannschaft aus Graz besitzen offenbar für alle Beteiligten – Spieler aus Wien und Graz – eine besondere Bedeutung. Dementsprechend beherzt gingen beide Mannschaften auch durchaus physisch intensiv in dieses Spiel. Durch eine Unkonzentriertheit der Wiener in den ersten Minuten konnte die Mannschaft aus Graz das 0:1 erzielen, obwohl die Partie über weite Strecken sehr ausgeglichen hin und her wogte. Den Willen, die Partie unbedingt zu eigen Gunsten zu entscheiden zeigte der große Kampfgeist auf beiden Seiten, welcher auch in einer Verwarnung resultierte. Bis etwa 3 Minuten vor Schluss blieb es beim Stand von 0:1 für Graz. Beide Mannschaften kamen zu Torchancen, die aber nicht zu Toren führten. Am Ende warf der UWRC alles nach vorne, und stürmte intensiv auf den Grazer Korb. Dabei wurde die eigene Defensive naturgemäß geschwächt, so dass in zwei Kontern die Grazer den Entstand von 0:3 erzielten. Trotz des Resultates war man auf Wiener Seite mit dem Einsatz und dem rassig geführten Spiel zufrieden.


Nach dem verloren gegangenen Kreuzspiel stand das Spiel um den 7. Platz an, welches wieder gegen den Auftaktgegner EKUS gespielt wurde, der in der eigenen Gruppe den 4. Platz belegt hatte und im Kreuzspiel ebenfalls als Verlierer vom Platz ging.

Trotz einiger Ausfälle infolge von Blessuren und durchaus bereits vorhandener Müdigkeit raffte sich die UWRC-Mannschaft zusammen und ging mit großer Energie in dieses Spiel. Offenbar wollte man sich die doch bestehende Frustration über der das verlorengegangene Derby gegen die Grazer Mannschaft aus dem Kreuzspiel von der Seele spielen, so dass die Mannschaft des EKUS eine sehr offensiv und durchaus auch bestimmt auftretende UWRC-Mannschaft vorfand. Der UWRC war in diesem Spiel die bestimmende Mannschaft und konnte dieses letzte Spiel mit 5:0 gewinnen.


Zusammenfassend kann gesagt werden, dass die Vorgabe im Turnier Spielerfahrung für die jüngeren SpielerInnen zu sammeln erfüllt wurde und dass das Abschneiden in Anbetracht der ersatzgeschwächten eigenen Mannschaft und der Spielstärke der Gegner durchaus als zufriedenstellend bewertet werden kann. In Erwartung künftiger Turniere und auch zu erwartender kommender Derbys gegen die Grazer Mannschaft kann das Turnier als Inspiration für die Gestaltung der nächsten Trainingseinheiten verstanden werden. Letztlich fuhren alle SpielerInnen mit dem Gefühl heim, durchaus sinnvolle Schritte nach vorne gemacht zu haben.

Aufstellung


Otmar W.     (Sturm)
Bilim E.     (Sturm)
Peter M.     (Sturm)
Robert G.     (Tor, Sturm)
Ulrich P.     (Sturm)
Victor N.     (Sturm)
Theresa W.     (Verteidigung)
Andreas S.     (Verteidigung, Kapitän)
Peter K.     (Verteidigung)
Andreas T.     (Verteidigung)
Lisi S.         (Verteidigung)
Daniela N.     (Tor)
Magdalena W.     (Tor)
Matthias N.     (Tor)
Sabine F.     (Tor)
Sabrina S.     (Tor)





Kommentare:

  • korrekturbedarf im subheader

    30.01.2018 10:19

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