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Spielbericht zur ÖSM 2016/2017

Sieg nach Punkten für die Herren & ein klares 4:0 für die Ladies!


Spielbericht der ÖSM 2016/17 des UWRC Wien.

Am Sonntag den 26.3. stand die zweite Runde der Österreichischen Staatsmeisterschaft im Unterwasserrugby am Programm. Der Spieltag startete sowohl mit guten als auch schlechten Nachrichten.
Einerseits konnte man auf Grund des hohen 7:0 Sieges aus der Hinrunde mit einem sicheren Gefühl in den zweiten Spieltag starten. Dennoch musst man mit Kalchgruber, Landl, Kölbl und Tanzmann vier schmerzhafte Ausfälle für den Spieltag kompensieren.
Mit 11 Mann besetzt startete der UWRC Wien in das erste Match gegen den EKUS aus Klagenfurt.
Das Spiel startete schnell mit einem direkten Angriff auf das Tor der Kärntner. Ein schneller Doppelpass und ein harter Angriff auf den Torwart, doch dieser bewegt sich kaum. Der Schiedsrichter pfeift ab; Strafwurf für Wien.  Andreas Schneiderbauer tritt gegen Marco Unterberger an. Nach zwei Angriffen auf den Torwart erwischt dieser den Ball und kann den Strafwurf abwehren.
Doch bereits beim darauffolgenden Anschwimmen können die Wiener den Ball gewinnen und liefern diesen im Untertor ab, wo bereits ein Spieler wartet. 1:0 für Wien.
Keine Minute später ein erneuter Angriff auf das Tor der Kärntner. Die Wiener können dieses mit einem eigenen Spieler besetzten, ein kurzer Pass und 2:0.
Danach wird das Spiel spürbar physischer. Tritte werden ausgeteilt, die Emotionen gehen hoch und Andi J muss mit einer 5min. Zeitstrafe das Match verlassen.
Die Wiener, nun nur noch mit 10 Leuten besetzt, müssen 5 Minuten lang mit nur 5 Spielern durchhalten. Doch auch in der Unterzahl gelingt ihnen ein weiterer Treffer.
3:0 für Wien.
Aber auch die Kärntner können die Unterzahl der Wiener ausnutzen und legen mit einem schnellen Angriff zum 3:1 nach.
Immer noch in Unterzahl geht man in die Halbzeitpause.
Die zweite Hälfte ist weiterhin von einem  sehr physischen Spiel geprägt.
Viele Zweikämpfe an der Oberfläche und viele Ballverluste auf beiden Seiten prägen das Spiel und lassen wenig Angriffe auf die Tore zu.
Nun wieder mit 6 Spielern im Wasser können die Wiener sichtlich den Druck erhöhen und ein schnelles Doppelpass-Spiel führt zum 4:1.
Das Spiel bleibt weiterhin physisch hart. Wien kann mit zwei schnellen Kontern noch auf 6:1 erhöhen aber auch den Klagenfurtern  gelingt ein Gegentreffer. Das Spiel endet somit 6:2.

Im zweiten Spiel mussten die  Wiener gegen die junge Truppe der Czeck Boys ins Wasser.
Das Team bestand zu einer Hälfte aus routinierten Spielern und zur weiteren Hälfte aus jungen Nachwuchstalenten.
Auf Grund der größeren Anzahl routinierter Spieler konnte der UWRC hier klar seine Stärken ausspielen.
Man spielte schnell und Ballsicher.
Die jungen Kontrahenten konnten das Tempo meist nur Phasenweise mithalten und somit landete der Ball des Öfteren im Tor der Czeckboys.
Das Spiel endete mit einem klaren 21:3.
Der UWRC freut sich dennoch über vielversprechende junge Mannschaft als Kontrahenten und man ist gespannt auf weitere zukünftige Begegnungen.
Im letzten Match des Tages ging es gegen Vize-Meister Graz um den Tagessieg.
Der UWRC Wien geht mit einem komfortablen Vorsprung von 7:0 aus der Hinrunde in das Match, dennoch will man auch diese Partie für sich entscheiden.
Das Spiel startet schnell. Der STC Graz gewinnt das Anschwimmen und kann sich darauf für ein paar Angriffe am Tor der Wiener festsetzten.
Die Verteidigung hält und Wien kann das Spiel zur Mittellinie zurückdrängen. Ein kleiner Fehlpass der Grazer und setzt zum Konter an.
Der erste Angriff kann gehalten werden, doch das Untertor war bereits von Thomas D. besetzt, dieser kann sich den Ball greifen und versenkt zum 1:0.
Die Antwort von Graz lässt allerdings nicht lange auf sich warten. Eine Unaufmerksamkeit der Wiener im Mittelfeld und die Grazer können am Wiener Tor positionieren und zum 1:1 ausgleichen.
Vom schnellen Gegentreffer angetrieben starten die Wiener mehrere harte Attacken auf das Grazer Tor bis schlussendlich nur noch der Torwart die Stellung hält. Otmar W. schnappt sich diesen und kann den Ball im Grazer Korb platzieren.
So geht man mit einem 2:1 Vorsprung in die zweite Halbzeit.
In der zweiten Halbzeit können die Wiener das Anschwimmen für sich entscheiden und setzten sich für mehrere Minuten am Korb der Grazer fest.
Man schwimmt eine Attacke nach der anderen, doch der Ball will einfach nicht in den Korb.
Immer ist im letzten Moment noch eine Grazer Hand zur Stelle und verhindert einen Treffer.
Zur Mitte der zweiten Halbzeit können sich die Grazer vom eigenen Korb befreien und starten einen schnellen Konter Richtung Wiener Tor. Die Verteidigung kann nicht rechtzeitig eingreifen und Graz  trifft zum 2:2.
Ähnliche Szenen nach dem 2:2. Die Wiener setzen sich erneut am Grazer Tor fest und bringen den Ball  mehrmals um wenige Zentimeter nicht ans Ziel.
Zwei Minuten vor Schluss: Graz erkämpft sich den Ball und setzt zum Konter an. Dieser kann kurz gestoppt werden aber dann gravierender Eigenfehler der Wiener. Mehrere Spieler wechseln zu gleich aus dem Spiel.
Graz nutzt die Chance und versenkt gegen den Torwart.
3:2 für Graz.
Die Wiener mobilisieren nochmals die letzten Kräfte und versuchen noch den Ausgleich zu erzwingen. Aber die Grazer Verteidigung hält.

Das Spiel endet 3:2 für den STC Graz, der damit die mehrjährige Siegesserie der Wiener bei österreichischen Meisterschaften beenden kann.

Dennoch darf man sich in Wien über den Meistertitel freuen.
Das 7:0 Spiel aus der Hinrunde war noch eine Hürde zu groß. Dennoch darf man den Grazern zur tollen Leistung der letzten Jahre gratulieren.

Wir freuen uns auf die nächste Meisterschaft. We will be back!


In der zweiten Liga befinden sich die Damenteams des UWRC Wien und des STC Graz. Aus der Hinrunde brachten die Wienerinnen zwei Siege mit. Um hier noch etwas am Ausgang zu ändern, würde der STC beide Matches gewinnen müssen. Die Voraussetzung wären durchaus gegeben gewesen. Die Wienerinnen waren nur zu 10 vertreten und vor allem mit nur 2 Torwärtinnen. Der STC hingegen brachte einige Spielerinnen mit, welche bei der Hinrunde noch nicht im Roster standen.
Das erste Spiel begann ausgeglichen mit Spielanteilen auf beiden Seiten und zunächst wenig Torchancen. Beide Teams waren noch frisch und verteidigten mit energisch, um nicht in Rückstand zu geraten. Ulrike Mayer konnte dann spät in der ersten Hälfte aus einem Konter heraus die 1:0 Führung für den UWRC erzielen. Das war gleichzeitig der Halbzeitstand.
Nach der Pause kam das Spiel mehr in Fahrt. Beide Teams zeigten mehr Risikobereitschaft und Zug zum Tor. Nach der anfänglichen Druckphase der Wienerinnen gelang es den Damen vom STC den Ball zu gewinnen und ihrerseits einige Angriffswellen aufzubauen. Schlussendlich konnte Runa Rong unter dem Deckel freigespielt werden und versenkte eiskalt. Der Ausgleich währte nur kurz. Wien kam innerhalb weniger Momente zum erneuten Torerfolg durch Denise Schmutz, die trotz enger Verteidigung angespielt werden konnte und den Ball versenkte. Danach entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Die Grazerinnen erhöhten den Druck im Forechecking und provozierten einen Fehler im Spielaufbau der Wienerinnen. Deren Torwärtin hatte sich nach Ballgewinn einer Mitspielerin vom Korb gelöst um anspielbar zu sein, doch der Pass kam nicht an. Blitzschnell überbrückte Dora Markovics die wenigen Meter zum freien Tor und kam um einen Bruchteil früher dort an, als die nächste Wiener Verteidigerin. Der erneute Ausgleich brachte beide Teams in einen Torrausch. Jeder wollte gewinnen und das Spiel für sich entscheiden. Kurz vor Schluss gelang dem UWRC zum dritten Mal der Führungstreffer durch Sabrina Scheuer, die nach einem beherzten Konter gegen eine einzelne Verteidigerin den Ball über deren Schulter vorbei in den Korb drückte.
Mit dem dritten Sieg für den UWRC war die Platzierung in der Unterliga zwar geklärt, doch der STC wollte sich die Chance auf einen Punkt oder gar einen Sieg nicht nehmen lassen, zumal sie beim Vormittagsspiel so knapp dran waren.
Die zweite Partie begann auf beiden Seiten mit offenem Visier. Es gab kein Abtasten, wie noch zu Beginn des ersten Spiels. Diesmal entwickelte sich jedoch eine etwas ungleichere Partie. Die Wienerinnen konnten mehr Druck auf die Passstaffetten des STC machen und diese zunehmend früh unterbrechen. Der Ballbesitz lag nun häufiger beim Wiener Team und die Grazerinnen konnten dem steigenden Druck nicht immer standhalten. Die Räume wurden eng, die Anspielstationen fanden oft keine gute Möglichkeit, sich effektiv zu positionieren. Auf der anderen Seite kam der UWRC in einen Flow und schaffte nun auch zwingendere Chancen zu erspielen und mehr Tore zu verwandeln. Ulrike Mayer, Karin Eisenhuth, Sabrina Scheuer und Denise Schmutz kamen zu erfolgreichen Abschlüssen. Gerade in der zweiten Halbzeit jedoch gelang es wiederum den Damen aus Graz mehrmals, nicht ohne erheblichem Aufwand, das Forechecking der Wienerinnen zu überkommen und den Ball in die Gefahrenzone zu tragen. Es entwickelten sich zwei gute Druckphasen des STC, in denen die Wienerinnen lange den Ball und die Kontrolle nicht wiedererlangen konnten. Ein Ehrentreffer wurde dem STC auf diese Weise durch Runa Rong zuteil, die bei der Kopfseite der Torwärtin eine Lücke schaffte und den Ball mit Macht durchbrachte.
Das Spiel endete mit einem am Ende doch klaren 6:1.
Damit gehen die Damen des UWRC aus der Saison 2016/17 mit 4 Siegen aus 4 Spielen als Gewinnerinnen der zweiten Liga hervor.

Damen National-Trainer Kindermann: „Sowohl bei den Damen des UWRC als auch beim STC sieht man klare Leistungssteigerungen im Vergleich zum Vorjahr. Das Spiel war deutlich schneller, die Attacken härter und das Niveau super!“
Auch den Zusehern und Zuseherinnen war dies nicht entgangen.









Kommentare:

  • @Tommy: Ist per se Korrekt. Aber sieg nach Punkten war einfach die generischere Redensart.
    :)

    07.04.2017 09:50

  • Gratuliere zum Staatsmeistertitel - auch wenn die Überschrift falsch ist. Nach Punkten waren UWRC und STC am Ende gleich auf. Es war ein Sieg nach Toren

    02.04.2017 14:14

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