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Prager Herbst

Am Samstag, 10.11.2012 fand der vierte und letzte Termin der CZATHU-Liga in Prag statt. Fünf Teams der ersten, und fünf Teams der zweiten Liga kämpften um die Platzierung im Jahre 2012.

Ein Auto und ein Kleinbus  fuhren am Freitag nach Prag - ein weiteres Auto folgte Samstag Früh - zum letzten Spieltag der CZATHU-Liga. In der Jahreswertung (nach den ersten drei Spieltagen) lag der UWRC-Wien mit 29 Punkten auf Platz 3, mit einem Rückstand von drei Punkten auf Platz 2 und vier Punkte über den Verfolgern von Platz 4 (Prag, Labe).

Der zweite Platz in der Gesamtwertung wäre nur mehr mit Schützenhilfe zu erreichen gewesen, der dritte Platz war nach unten ebenfalls abgesichert (Axis war nicht angereist). Schon vor dem Spieltag konnten wir uns also über den in der CZATHU-Liga erstmals erreichten dritten Gesamtplatz freuen!

Die einzelnen Spiele:

Die warmgespielten Prager (Prag vs. STC-Graz 12:1) hatten uns beim ersten Spiel trotz eines langen Einschwimmens eiskalt überrascht (1:2).
Beim zweiten Spiel, gegen Budweis A, war der UWRC-Wien dann endlich warm. Das Zusammenspiel funktionierte und somit gelang auch der Druckaufbau vor dem gegnerischen Tor. Belohnt wurden wir mit einem schnell eingelochten Führungstreffer. Leider antworteten die überraschten Budweiser gefühlte 10 Sekunden später mit dem Anschlusstor. Mit einem 1:1 ging es hoffnungsvoll in die Halbzeitpause. Irgendwie war die Luft dann doch draußen, die Budweiser gaben sich keine Blöße und speisten uns mit einem satten 1:4 ab.
Gegen Triton sollte ein Sieg her. Leider schwächte ein Wechselfehler unsere Offensivkraft (0:2).
Beim letzten Spiel gegen Labe war der Sieg schon vorprogrammiert. So dachten wir. Das drohende Relegationsspiel im Hinterkopf, nahm die Mannschaft noch einmal alle Motivation zusammen. Denselben drängenden Gedanken schien Labe zu haben, denn jedes geschossene Tor wurde von den Labern mit einem Gegentor quittiert. Beim Penaltyschießen unterlag der UWRC-Wien dann mit 5:6. Thomas J. wurde beim entscheidenden Strafwurf vom Laber Tormann im Gesicht verletzt. Der Tormann hatte zuvor wegen Tretens (auf Heinz F.) beim Penaltyschießen auf die Strafbank gemusst, durfte nach CZ-Regeln jedoch wieder eingesetzt werden. Die Brille voller Blut, konnte der sichtbehinderte und dem Blutrausch verfallene Thomas den Penalty leider nicht mehr verwandeln.

Kein Spiel gewonnen und doch ein Stockerlplatz! Wer schafft das schon?

Die Wiener fuhren aber nicht mit leeren Händen nach Österreich zurück: Wir hatten jede Menge gelernt, ein paar Fehler korrigiert, neue Spielzüge studiert, die Stadt besichtigt und das Lieblingsgetränk der Tschechen probiert.

Verweis: Pech im Spiel - Glück in der Liebe
Im internen Bereich gibt es die Hintergrundinfos.